Die Entwicklung professioneller Opferhilfe: 25 Jahre Hanauer by Heinz Frese

By Heinz Frese

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;Outdoor furnishings КНИГИ ; ХОББИ и РЕМЕСЛА Название: outside FurnitureАвтор: не указан Издательство: Rodale Press Год: 1988Страниц: 125ISBN: 0878578501Формат: PDFРазмер: thirteen. eight Mб Язык: английский outside furnishings construct it Bеtter Yоurselfs Woodworking ProjectsДелаем мебель сами. Разобраться можно и без знания английского языка, книга богато иллюстрирована.

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Kontrolle der Einhaltung der getroffenen TOA-Vereinbarung: ᭿ Wir überprüfen, ob die getroffene Vereinbarung eingehalten wurde. LFE Die Staatsanwaltschaft oder das Gericht erhält von uns abschließend einen Bericht über den Ausgang des TOA-Verfahrens. Je nach Ergebnis wird dann von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht entschieden, ob das Strafverfahren eingestellt oder fortgesetzt wird. Grundzüge einer personenzentrierten Opferberatung von Harald Mondon-Kuhn (1990) Einleitung Es hat sich zunehmend gezeigt, wie wichtig es ist, die in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen in der Beratung und Betreuung von Opfern und Zeugen von Straftaten in ein fundiertes theoretisches Beratungskonzept einzubinden, um einerseits das tägliche Handeln und den Umgang mit den Betroffenen (Klienten) besser überprüfbar zu machen und damit eigenes Verhalten besser reflektieren zu können, und andererseits die gemachten Praxiserfahrungen und das dadurch entstandene Alltagswissen besser zugänglich zu machen.

Hilfsangebote werden hier häufig zurückgewiesen. ᭿ In der dritten Phase: werden die bisher verleugneten emotionalen Erschütterungen in fest umschriebene Symptome umgewandelt, um dann ᭿ In der vierten Phase: durch die Aufnahme der Auseinandersetzung mit der persönlichen Dimension des Geschehens zu einer Integration des Tatvorfalls in die eigene Lebensperspektive zu gelangen. Das oben beschriebene Phasenmodell ist idealtypisch dargestellt und für einen gelungenen Verarbeitungsprozess kennzeichnend.

Dadurch entwickeln sie eine größere Offenheit sich selbst gegenüber; diese wiederum ermöglicht es, sich auch den schmerzhaften und peinlichen Erlebnisinhalten zuzuwenden. Dies erfordert auch von uns ein offenes und emotional zugewandtes Verhalten, bei dem wir ebenfalls den Klienten unsere Gefühle in der Beziehung zu ihnen zeigen. Eine solche zwischenmenschliche Begegnung zwischen BeraterIn und KlientIn, in der beide ihre Wahrnehmungen und Gefühle offen zum Ausdruck bringen, kann sich zu einer exemplarischen Modellsituation entwickeln, die es dem Opfer ermöglicht, sich schrittweise dem traumatischen Erlebenis zu nähern und das Tatgeschehen und alle damit verbundenen Gefühle, Erfahrungen und Auswirkungen zuzulassen und zu benennen.

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