Der Mensch im deutschen Mittelalter by Adolf Waas

By Adolf Waas

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Erst gegen Ende des Mittelalters wurde das Schaf auf nur dafür geeigneten Böden in größeren Herden von den Herrschaften gezüchtet, besonders wo sie sich einen größeren Anteil an der Allmende, speziell an ödem Weideland, gesichert hatten. Im Zusammenhang mit der Pferdezucht, die sich auch edleren Rassen zuwandte, wurde das Reiten stets sehr gepflegt. König Ottos I. Reitkünste werden von seinem Biographen Widukind gelobt. Auch geistUnauthenticated Download Date | 5/7/16 9:41 AM Landwirtschaft 43 liehe Herren müssen gut zu Pferde gewesen sein.

Unauthenticated Download Date | 5/7/16 9:41 AM Μ Unauthenticated Download Date | 5/7/16 9:41 AM Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse 49 worden ist. Jetzt soll die Münze deutlich dem Großhandel dienen, Werkzeug einer ausgeprägten internationalen Geldwirtschaft sein. Damit ist zum mindesten für die Städte und die Staaten der Übergang zur Geldwirtschaft gegeben. Doch darf man nicht annehmen, daß damit der Tauschhandel, also die Naturalwirtschaft, aus Deutschland verschwunden sei. Der Bauer tauschte noch lange auf dem Markt sein Schwein gegen das, was er an Geräten brauchte, so etwa, wie wir es im Märchen von Hans im Glück miterleben.

Ebenso müssen alle die Bischöfe und Geistlichen, die den Ottonenkaisern als Diplomaten oder als Heerführer dienten, und alle, die die großen Romzüge und andere Kriege, etwa im Osten, mitmachten, gute Reiter gewesen sein. Sonst benutzten Geistliche vielfach Esel und Maulesel als Reittiere in Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem. Beide waren von den Römern in Deutschland eingeführt worden. Auch die Bienenzucht muß schon im 10. Jahrhundert recht geblüht haben. Widukind berichtet davon, allerdings von einer sehr eigentümlichen Verwendung der Bienen: Ein Herr, Immo, wurde in seiner Burg belagert und geriet in große Not.

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